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NFT-Funktion für Youtube-Video-Creator geplant. (Foto: iStock.com/Hit Stop Media)

Youtube entwickelt NFT-Funktion für Video-Creator

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Die nahe Zukunft des Internets und damit auch der sozialen Netzwerke sieht vielversprechend aus. YouTube hat vor Kurzem angekündigt, sein System zu erweitern und unter anderem ein NFT Feature in die Plattform zu integrieren. Die geplanten Funktionen sollen den Nutzern neue Türen öffnen und vor allem dazu dienen, die Beziehung zwischen Creatorn und Zuschauern zu stärken.

NFTs auf YouTube: Die dritte Phase des Internets erreicht die Videoplattform

Der YouTube-Produktchef Neal Mohan kündigte im Februar 2022 in einem Blogbeitrag an, dass die Plattform mit NFTs experimentiere und sie in ihre Kreativ-Tools integrieren wolle. Dadurch solle Content Creatorn ermöglicht werden, ihre Videos als Non-fungible Tokens an Abonnierende zu verkaufen. Auf diese Weise sollen Zuschauer die Gelegenheit erhalten, Videos in Form von NFTs sozusagen zu besitzen.

Mohar betonte, dass das Web3, also die dritte Phase des Internets, welche auf transparenten Technologien wie Blockchains basiert, vollkommen neue Möglichkeiten für Creator eröffnen werde. Diese sollen vor allem tiefere Beziehungen zu ihren Fans aufbauen können und bspw. gemeinsam mit ihnen an Projekten arbeiten können.

YouTube im Zeitalter des Metaverse

Mohar kündigte zudem an, dass YouTube daran arbeite, neue Wege zu finden, neben NFTs und Web3-Technologien auch das Metaverse in die Plattform zu integrieren. Dies solle in erster Linie die Nutzererfahrung optimieren und erweitern. Dazu gehöre beispielsweise der Konsum von Videos über das Metaverse.

Er betonte in seinem Blogbeitrag die Wichtigkeit des Metaverse für die technische Innovation und die Zukunft des Internets. Zudem merkte er an, dass YouTube sich Gedanken darüber mache, wie das Zuschauen immersiver gestaltet werden könne und wie virtuelle Welten für Zuschauer zur Realität gemacht werden könnten.

Neben NFTs soll die Video-Plattform weitere neue Features erhalten

Youtube-Chefin Susan Wojcicki verkündete in einem offenen Brief die Pläne der Plattform für das Jahr 2022. Auch sie erwähnte die NFT-Funktion für Creator und kündigte zudem weitere Neuerungen des Video-Portals an.

Wojcicki ging u. a. auf die neuen „YouTube Short“- Videos ein, die mittlerweile über fünf Billionen Mal aufgerufen wurden. Das Team arbeite auch daran, die Erstellung von Gaming-Shorts einfacher zu gestalten und in naher Zukunft Verbesserungen für YouTube-Gaming zu verwirklichen.

Es bleiben noch offene Fragen

Es überrascht nicht, dass im Zuge des Metaverse- und NFT-Trends neben Twitter und Instagram auch YouTube Teil der neuen Technologien sein will. Vor der Einführung des neuen Features bleiben jedoch noch einige Fragen offen, beispielsweise bezüglich der Eigentumsrechte an NFTs und potentieller Urheberrechtsverletzungen. Der Kauf eines NFTs begründet zwar das Eigentum des Käufers einer digitalen Datei und die Historie der Transaktionen ist öffentlich einsehbar – die Eigentumsrechte des Originals bleiben jedoch beim ursprünglichen Eigentümer.

Wann genau YouTubes NFT-Feature verfügbar sein wird und wie dieses im Detail aussehen wird, ist bisher unklar. Fest steht jedoch, dass wir gespannt sein dürfen auf eine innovative Funktion, die das Gesicht der Videoplattform verändern wird. Sie bietet eine interessante Perspektive sowohl für Künstler, als auch für deren Publikum.